Studienortwechsel

To-Do-Liste zum Studienortwechsel

  1. Kontakt mit Fachstudienberater aufnehmen
  2. Fragen, die man sich stellen sollte:
    1. Lassen sich die Probleme auch vor Ort lösen?
    2. Ist der Wechsel wirklich notwendig?
  3. Modulhandbücher vergleichen (Möglichkeit der Anerkennung von Fächern)
  4. Vorleistungen überprüfen (Praktika, unterschiedliche Richtlinien)
  5. Fristen in Erfahrung bringen und einhalten
  6. Bewerbung, Ex- und Immatrikulation
  7. Kontakt zu neuer Fachschaft herstellen, um Hilfe nach Wechsel zu erhalten

Bericht Studiengangswechsel

Wechsel von WS 09/10

Wirtschaftsingenieurwesen, FR Werkstoff- & Prozesstechnik (auf B. Sc., 3. FS, RWTH Aachen)

auf SS 10

Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie (auf Dipl. Ing., 2. FS, TU Bergakademie Freiberg)

Auslöser für den Studiengangs- und Ortswechsel war bei mir zum einen eine generelle Unzufriedenheit mit dem Studiengang (Verhältnis Wirtschaftswissenschaften zu Ingenieurswissenschaften nicht wie erwartet, zu wirtschaftswissenschaftlich), zum anderen eine mangelhafte Studierbarkeit – Wahlpflichtfächer lagen zeitlich gleich mit Pflichtfächern. Dazu kam noch, dass bei den Wirtschaftsingenieuren zum Teil Grundlagen für Fächer fehlten (z. B. ist Kristallographie für Werkstoffingenieure Pflicht, für Wirtschaftsingenieure nicht – die Fächer Werkstoffphysik 1 und 2 bauen allerdings darauf auf, und das ist Pflichtfach für beide).

Ausschlaggebend für den Wechsel war dann im Endeffekt die sehr gute Fachstudienberaterin Frau Dr. Naether (leider im Ruhestand), welche sich viel Zeit für mich genommen hat, zum Einen, um herauszufinden, ob der Wechsel für mich Vorteile bringt, und zum anderen, um Fächerübereinstimmungen für Anrechnungen zu suchen. Meinungen der Prüfer in Freiberg wurden direkt im Gespräch per Telefon eingeholt, alle Zusagen wurden eingehalten.

Einen Studiengangswechsel ohne Ortswechsel habe ich nicht in Betracht gezogen, da ich dazu sehr viele Fächer hätte nachholen müssen – mehr Fächer als beim Wechsel nach Freiberg.

Unterschätzt habe ich die Schwierigkeiten, Kontakte zu anderen Studierenden zu finden – die meisten Menschen lernt man halt in den Vorkursen oder in den ersten zwei Wochen kennen. Mit der Wahl der Vertiefungsrichtung hat sich das bei mir aber erledigt.

Angerechnet wurde mir (RWTH für TUBAF, CP in Klammern):

Mechanik 1 (6) und 2 (6) für Technische Mechanik (9)

Differentialrechnung und Integralrechnung 1 (4) und 2 (4) für Höhere Mathematik 1 (9)

Praktikum Werkstoffchemie für Praktikum Physikalische Chemie

Wirtschaftswissenschaften A (4) und B (5) für Grundlagen der BWL (6)

Manfred Vianden, TU Freiberg

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