Bachelor, Master oder Diplom?

Ein Studium der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik beginnt meist mit einem Bachelorstudiengang. An einigen wenigen Studienorten werden zudem auch noch Diplomstudiengänge angeboten. Was besser ist lässt sich nicht pauschal beantworten. Für Deine persönliche Entscheidung ist es hilfreich, mit Freunden, Studenten und Bekannten darüber zu sprechen. Wenn Du in der Nähe Deines Heimatortes studieren willst, stellt sich diese Frage vielfach gar nicht erst, da an dem jeweligen Standort meist nur das Eine oder das Andere angeboten wird. Eine Übersicht, welche Hochschule welchen Abschluss anbietet findest Du hier:

 

Was ist ein Bachelorstudium?

Bedingt durch den Bologna-Prozess hat das zweigliedrige Studiensystem Bachelor und Master an vielen Hochschulen klassische Diplomstudiengänge abgelöst. Der Bachelorstudiengang ermöglicht Studierenden früher als in einem Diplomstudiengang einen berufsqualifizierenden Abschluss zu erreichen. Je nach Semesteranzahl dauert ein Bachelor drei bis maximal vier Jahre (6-8 Semester). In den allermeisten Fällen kann bei erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiengangs ein Master-Studiengang angeschlossen werden. Dies muss übrigens nicht an der Hochschule geschehen, an der Du den Bachelorabschluss erwirbst.

 

Was ist ein Masterstudium?

Ein Masterstudium ist ein in der Regel zweijähriges Vertiefungsstudium, in dem Du Dich mit bestimmten Themengebieten der Fachdisziplin intensiv beschäftigst. Dieses Studium ist in den meisten Fällen theoretisch anspruchsvoller und stellt eine optimale Vorbereitung für eine wissenschaftliche Laufbahn bzw. Promotion in dem Fachgebeit dar.

 

  Was ist ein Diplomstudiengang?

Ein Diplomstudiengang besteht aus einen allgemeinen Grundstudium, in dem wesentliche Voraussetzungen zum fachlichen Verständnis und Lösung komplexerer Problemstellungen gelegt werden. Im Anschluss an das Grundstudium kannst Du in der Regel zwischen verschiedenen Spezialisierungen und Vertiefungsrichtungen wählen, um entsprechend Deinen Neigungen und der derzeitigen Arbeitsmarktlage, für eine ideale Ausgangsposition für den späteren Beruf zu sorgen. Durch den politisch gewollten Wechsel zu Bachelor- und Masterstudiengängen werden Diplomstudiengänge nur noch an sehr wenigen Hochschulen angeboten

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