Materialwissenschaft und Werkstofftechnik - ein Erklärungsversuch

Ein wesentliches Ziel der Materialwissenschaft ist die Aufklärung der Beziehungen zwischen der Struktur (Kristallstruktur und Gefüge) und den Eigenschaften der Werkstoffe. Darauf aufbauend werden durch gezielte Strukturveränderungen gewünschte Eigenschaftsprofile eingestellt. Der Begriff  Werkstoffwissenschaft (auch Werkstoffkunde) betont die anwendungsorientierten Aspekte von Materialien, ist jedoch letztlich gleichbedeutend mit dem Begriff der Materialwissenschaft.

Die Werkstofftechnik im engeren Sinn ist eine Ingenieurwissenschaft. Sie befasst sich mit Werkstoffen, die in Maschinen, Anlagen und Apparaten verwendet werden. Die vorwiegend empirisch gewonnenen Erkenntnisse der Werkstofftechnik ermöglichen die Entwicklungen von Werkstoffen entsprechend den von der Industrie geforderten chemischen und physikalischen Eigenschaften, zum Beispiel: Zugfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit oder das Verhalten unter dynamischer Beanspruchung.

Materialien von A - Z

Die interdisziplinäre Materialwissenschaft und Werkstofftechnik beschäftigt sich mit ganz unterschiedlichen Materialien angefangen bei Eisen, Stählen und Kunststoffen bis hin zu modernen Hochleistungswerkstoffen, wie Halbleitermaterialien, Werkstoffe für die Biomedizin oder Verbundwerkstoffe, die neue Eigenschaften miteinander vereinen. In der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik werden dabei die nachfolgenden Werkstoffklassen unterschieden:

  •     Eisenwerkstoffe
  •     Nichteisenwerkstoffe
  •     Gläser und Keramiken
  •     Kunststoffe
  •     Verbundwerkstoffe

Weitere Informationen zu einzelnen Werkstoffklassen und Werkstoffen können Sie unter dem nachfolgenden externen Link finden:

Werkstoffkonfigurator (externer Link)

Impressum